Maiwipferl Sirup - für Lebenskraft & Stärke

Ich weiss, der Sommer ist im Anmarsch und ich komme euch nun mit Husten- und Erkältungsmittel. Aber es ist die richtige Zeit dich mit dem was die Natur geniales zu bieten hat, einzudecken und gerüstet zu sein für die Herbst Erkältungszeit.

Ich habe immer schon das ätherische Öl der Fichte, der Lärche und der Zirbe geliebt, der Duft gibt mir Kraft und Stärke. Die Nadelbäume, insbesondere die Fichte war für die Menschen schon lange vor Beginn unserer Zeitrechnung ein wichtiger Bestandteil der Hausapotheke. Tees aus Fichtennadeln dienen als Heilmittel gegen Erkältungen und zur Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte. Aber auch ein Bad mit den Nadel der Lärche schenkt Kraft, ich geniesse gerne bei Vollmond so ein Kraftbad.

Wichtig ist, achtsames sammeln: für den Eigenbedarf reichen eine Handvoll frischer Sprossen. Zum Trocknen und Aufbewahren eigenen sich ältere Nadeln besser, weil sie weniger Feuchtigkeit enthalten, dafür aber höheren Gehalt an ätherischen Ölen haben.

Wie du einen Sirup aus Zucker und Nadeln der Fichte/Lärche oder Zirbe herstellst, zeige ich dir heute hier.


Rezept:

Das Ansetzen des Sirups ist einfach

gib abwechselnd Sprossen eines Kieferngewächses und Zucker (oder Honig) in Schichten in ein verschliessbares Glas. Wichtig ist, dass der Abschluss immer der Zucker bildet und es dürfen keine Pflanzenteile herausschauen, da sie vertrocknen oder schimmeln könnten.


Nun stelle das Glas an eine sonnigen Platz auf der Fensterbank und du kannst beobachten, wie nach und nach ein flüssiger Sirup daraus entsteht.




Ist der Zucker verflüssigt, werden die unansehnlich gewordenen, bleichen Sprossen abgeseiht und der Sirup wird in ein sauberes, verschliessbares Glas gefüllt.


Anwendung:

der Sirup kann präventiv zum süssen von Tee verwendet werden und ist eine Wohltat bei Erkältungskrankheiten.

Dosierung für Kinder ab einem Jahr: 2x täglich einen Kaffeelöffel pur oder in Tee

Dosierung für Erwachsenen: 3-4x täglich



Tipp: ich habe dieses Jahr das erste mal meinen geliebten Birkenzucker verwendet, anstatt normalen weissen Zucker.


Wichtig beim Sammeln: Kieferngewächse (Pinaceae) eignen sich alle für einen heilenden Sirup, aber nicht verwechseln mit Eibe, diese ist giftig! Diese kannst du aber gut erkennen, da sie weiche, nicht stechende Nadeln hat. Also ausschliesslich Zweige die stechen sammeln!


Viel Spass beim zubereiten

Duftende Grüsse

Ursula


Wir haben übrigens die Tannenzäpfchen und ein wenig Harz der Lärche zum Räuchern verwendet: Das Harz der Kieferngewächse wird auch Waldweihrauch genannt und hat eine reinigende Wirkung.

Sammeln: da der Baum das Harz benötigt um seine Wunden zu verschliessen, immer nur die oberste Harzschicht entnehmen. Am besten transportierst du das Harz auf einem Stückchen Rinde.

Auch die Knospen können verräuchert werden, auch hier gilt es darauf zu achten nicht die obersten Knospenspitzen junger Bäume zu nehmen, sondern solche von Seitenästen.

Insbesondere in besonderen Nächten, zum Beispiel bei Vollmond, liebe ich dieses Räucherritual, es verleiht den Räumen neue Energie und Frische und vertreibt Altes und Festgefahrenes.




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