gesundes Holunderblütensirup-Rezept

gesüsst mit Birkenzucker

Ich liebe Holunderblütensirup doch der viele Zucker darin hat mich immer abgeschreckt. Denn ich versuche, mich und meine Familie mit so wenig Industriezucker wie möglich zu ernähren.


Der Zusammenhang zwischen dem stark gestiegenen Zuckerverzehr und der bedrohlichen Zunahme von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen lässt sich nicht ignorieren. Es ist deshalb sehr wichtig, den Kindern das Masshalten beim Süssigkeiten-Konsum nahezubringen. Verbieten kann und soll man ihn nicht, aber es gibt Alternativen.


Wir süssen schon seit längerem alle unsere Backwaren und Desserts mit Birkenzucker. Hier einige Vorteile von Birkenzucker:

  • Birkenzucker hat 40% weniger Kalorien als Zucker

  • der glykämische Index ist 11 (Zucker: 70)

  • kann 1:1 gegen Zucker ausgetauscht werden (also kein mühsames Rezepte umrechnen)

  • unterstützt den Erhalt der Zahnmineralisierung und sorgt für eine basisches Milieu im Mundraum

  • ist auch für Diabetiker geeignet


ZUTATEN:

ca. 30 Holunderblütendolden • 1/2 kg Birkenzucker • 1/2 Liter Wasser • Saft von 1 Zitrone + die Schale • 1 Zitrone in Scheiben geschnitten • Bügelverschlussflaschen (zum Beispiel bei Manor zu kaufen)

(ergibt ca. 1/2 Liter Sirup, du kannst natürlich die Menge auch verdoppeln)


Mit dem selben Verfahren kann man auch Fliederblütensirup herstellen, hier ist es extrem wichtig die Stängel und Blätter zu entfernen, da diese giftig sind. Die Fliederblüten können gleich mitgekocht werden.


ZUBEREITUNG:

  1. Die Holunderblütendolden vorsichtig ausschütteln und verlesen sowie die Stiele abschneiden. Waschen sollte man sie nicht, da sich ansonsten der süße Blütenstaub löst.

  2. Blüten abwechselnd mit den Zitronenscheiben in ein Glasgefäss stapeln.

  3. Das Wasser mit dem Birkenzucker und dem Zitronensaft aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Umrühren und etwas einkochen lassen.

  4. Die heiße, aber nicht mehr kochende Flüssigkeit in das Gefäss zu den Holunderblüten gießen und mit dem Deckel gut verschließen. An einem warmen Ort 4 Tage stehen lassen.

  5. Zwischendurch immer mal wieder schütteln, damit sich der Sirup mit den Blüten vermischt.

  6. Den Holunderblütensirup durch ein sehr feines Sieb oder ein Sieb das mit Küchenkrepp oder Mulltuch ausgelegt ist, in einen Topf gießen und aufkochen lassen.

  7. Die Bügelverschlussflaschen mit kochendem Wasser übergießen um sie zu sterilisieren.

  8. Anschliessend den heißen Sirup in die Flaschen füllen und gut verschließen.


Haltbarkeit:

Wenn die Flaschen luftdicht verschlossen sind, sollten sie einige Monate halten. Geöffnete Flaschen im Kühlschrank lagern und nach kurzer Zeit aufbrauchen.

Gutes Gelingen!





Hier noch einige Tipps wie du deinem Kind einen gesunden Umgang mit Süssigkeiten vermittelst:

  • Benutzen Sie Süssigkeiten niemals als Belohnung, Druckmittel oder Strafe. Dann bleiben Süssigkeiten lediglich wohlschmeckende Nahrungsmittel und bekommen keinen übertriebenen Gefühlswert.

  • Süssigkeiten werden nach Möglichkeit nur einmal am Tag, zu den Mahlzeiten gegessen. Anschliessend werden die Zähne geputzt. Untersuchungen haben ergeben, dass Zucker zu den Hauptmahlzeiten keinen nennenswerten Effekt auf die Zahngesundheit hat (auf das Gewicht allerdings sehr wohl!). Die Karies wird vor allem von den Süssigkeiten zwischen den Mahlzeiten verursacht.

  • Erklären Sie ihrem Kind so früh wie möglich, dass süsse Sachen nicht gut für die Zähne sind. Gewöhnen Sie es möglichst daran, die Zähne zu putzen, sich den Mund auszuspülen oder einen Apfel zu essen, nachdem es Bonbons gelutscht hat.

  • Nach dem abendlichen Zähneputzen darf nichts mehr gegessen werden. Späte „Betthupferl“ nagen an den Zähnen.

  • Lege keine süssen Vorräte an: Was nicht im Haus ist, kann auch nicht gegessen werden. Gegen Süsshunger haben wir immer Karotten, Kohlrabi oder Äpfel parat.

  • Lass Süssigkeiten nicht offen herumstehen. So schützt du dich selber und deine Kinder davor, aus Langeweile oder Gedankenlosigkeit ohne besonderen Appetit Bonbons, Gummibärchen, Schoggi oder Gebäck zu essen.

  • Auch Grosseltern und Verwandte und Bekannte sollten die häuslichen Regeln zum Umgang mit Süssigkeiten kennen.


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